Sieben Millionen Vegetarier leben in Deutschland

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Sieben Millionen Vegetarier leben in Deutschland – die Tendenz ist steigend.

Die Themen Vegetarismus und Veganismus sind in den vergangenen Jahren verstärkt von der Bevölkerung angenommen. Einige Mythen über die damit verbundenen Probleme der fleischlosen Ernährung sind dabei mächtig ins Wanken geraten. Wissenschaftliche Studien belegen aber, dass das Risiko für Herz- und Krebs-leiden, Schlaganfälle, Rheuma, Diabetes mellitus oder hoher Blutdruck zu erkranken und übergewichtig zu werden, ist für Menschen, die auf den Verzehr von Fleisch verzichten, deutlich geringer. Ebenso kommt  Eisenmangel bei Vegetariern nicht häufiger vor wie bei Nicht-Vegetariern. 

Mit dem Verzicht auf Fleisch ist meist eine gesunde Lebensweise verbunden. Vegetarier praktizieren meist Yoga, treiben Sport, meditieren und führen ein Leben in Achtsamkeit. Grundsätzlich ist eine vegetarische Kost bei einer ausgewogenen Ernährung bedenkenlos möglich, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Er-nährung (DGE). Je eingeschränkter die Lebensmittelauswahl ist, desto größer ist die Gefahr von Nährstoff-mangel oder Unterversorgung.

Jedoch ist ein Nährstoff, der nur in tierischen und in keinen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt, kritisch für Vegetarier. Es handelt sich um den Nährstoff Vitamin B12. Der Nährstoff ist sehr wichtig für das Funk-tionieren von Nervensystem, Zellteilung und Blutbildung. Es wird geraten Vitamin B12 über Nahrungsergän-zungsmittel einzunehmen.

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